Die Ente des Vergessens

Eigentlich wollte ich noch ein wenig vom letzten Wochenende berichten. Ich erinnere mich aber nicht mehr an vieles. Und wenn ich die anderen frage, wissen die auch nichts mehr. Es hing wohl eine Verdrängungswolke über unseren Köpfen. Das ganze Wochenende lang. Anhand von Gesprächen und Flashbacks habe ich aber Teile zusammensetzen können:

Freitag Abend:

21:30 Uhr: Mit einer komischer Band das Drumrecording begonnen.
23:30 Uhr: Session beendet. Gut gelaunt. Sechstes Dosenbier aus dem Hause Liedl vernichtet.
00:00 Uhr: Bierbar angesteuert. Umtrunk mit den Musikern. Herr M. im Stich gelassen und mit Gitaristen Lokalwechsel vollzogen.
01:30 Uhr: Lahmacun bestellt und verdrückt.
01:50 Uhr: Taxi. Heim.

Samstag Abend:

20:00 Uhr: Zweite Drumsession erfolgreich abgeschlossen.
21:00 Uhr: Mit Herr M. das Berg Isel betreten. Als der Rest eintrudelte, schon besoffen gewesen. Noch mehr getrunken. Zu House und Techno gewackelt. Eine Vierzigjährige attraktiv befunden, obwohl dem nicht so war. Dies leider Herr M. mitgeteilt, der sich darüber eine halbe Stunde lustig machte.
00:30 Uhr: Bierbar betreten. Alte Freunde getroffen. Russisch von einer Russisch-studierenden gelauscht.
01:30 Uhr: In eine beschissene Cocktailbar gewankt. Zombie Cocktail getrunken. Geschielt. Mit einer Frau gesprochen, welche mich für schwul hielt, da ich neben dem Mence auf der Couch saß und wir die Arme um unsere Schultern gelegt haben, weil wir sonst umgekippt wären. Wieder geschielt. Eine andere Frau angesprochen. 32 Jahre alt. Herr M. behauptete am nächsten Tag, es hätte sich sicherlich um die selbe Alte aus dem Berg Isel gehandelt, obwohl er gar nicht dabei war.
03:00 Uhr: keine Ahnung

Sonntag Abend:

13:00 Uhr: aufgestanden
13:06 Uhr: wieder hingelegt
20:30 Uhr: Augen geöffnet. Tür geht auf, Schwester in einem Entenkostüm kommt in mein Zimmer und fällt um.
20:31 Uhr: Augen wieder geschlossen, da ich dachte, es wäre ein Traum.
20:32 Uhr: Augen langsam wieder geöffnet. Kein Traum. Schwester liegt immer noch auf dem Boden, im Entenkostüm. Betrunken aufgrund von Faschingsumzug. Atmet nicht.
20.33 Uhr: Ich schreie. Keine Reaktion.
20:35 Uhr: Ich stehe auf und versuche die Ente aus dem Zimmer zu ziehen. Ente schwer. Ich schimpfe.
20:37 Uhr: Schwester wacht auf und fragt, ob ich denn nie jung gewesen wäre. Frage nicht verstanden. Ich schimpfe wieder.
21:00 Uhr: Lara Croft in Tomb Raider geguckt. Film als absolut grottenschlecht eingestuft.


Solverat | 22. January 2007 | - Kategorie: History | Tags:, ,



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