Was man darf

Herr P. sitzt an seinem Schreibtisch und klopft in die Tastatur. "Scheiße, heute wieder die ganze Nacht kaum geschlafen." Herr P. hat ein Sohn. Ein kleiner Racker, der momentan die Nächte sehr unangenehm gestaltet. "Jaja, das erste Jahr ist kein Herrenjahr." sagte ich altklug. "Dafür kam mir eine Idee." erwiderte er. Momentan bastelt Herr P. an einer Softwarelösung für unsere Proofgeräte. Was heißt momentan. Seit Wochen ist er damit beschäftigt. "Was soll ich auch anderes machen, wenn man nicht schlafen kann. Außer nachdenken?" Er rollte mit seinem Stuhl am Schreibtisch entlang.

Pfrrrrt! Der Furz war nicht zu überhören. "Sorry!" murrte Herr P. Ich glotzte über den Bildschirm. "Also bitte!" Er grinste. "Tschuldigung! Ich hab´s momentan mit dem Magen…"

Ein Mann sollte in seinen eigenen vier Wänden furzen dürfen. Das ist ok. Das Büro darf man manchmal auch zu seinen eigenen vier Wänden zählen. Furzen ist dann aber nur in Abwesenheit anderer erlaubt. So lauten die Regeln. Das ungeschriebene Buch der Furzregeln im Alltag.


Solverat | 14. February 2007 | - Kategorie: History | Tags:, ,



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