Eigenheimbesitzer sein ist schwer

Gestern hatte ich besuch von einem, meiner Meinung nach schwer alkoholkranken, Mitarbeiter einer Vorarlberger Internet Gesellschaft (ich nenne keine Namen). Dieser heitere Mensch roch so nach billigem Parfüm, dass mir beinahe schlecht geworden wäre als er meine Wohnung betrat.
Ich hatte diesen Menschen in mein Haus gelassen, damit er mir bei der Entscheidung hilft, ob ich diese oben genannte Internet Gesellschaft weiter behalte oder nicht, da ich ja umziehe. Und ich kann euch sagen er hat mir geholfen, und wie er geholfen hat. Dazu muss ich noch erwähnen, ich hatte schon mal Besuch eines solchen Menschen. Selbe Firma anderer Mensch. Ich kam mir damals gut beraten vor, zwar über den tisch gezogen, aber irgendwie mit einem wohligen Gefühl im Bauch.
Aber weiter in meiner Erzählung.
Dieser Mensch betrat also mein Heim, nach einem stark alkoholhaltigen Blumen-Parfüm duftend und mit einer recht eigensinnigen Art zu sprechen. Er redete, als hätte er eine große weiße Baumwollsocke im Mund und versuchte damit auch noch witzig zu sein. Kurz gesagt… er war/ist es nicht. Ich erwartete mir ein informatives Gespräch mit Powerpoint Präsentation und allem "Schnick Schnack". Ihr könnt euch vorstellen wie verwundert ich war, als er nur mit einem schwarzen Ledermäppchen bewaffnet vor meiner Tür stand. Ich stellte ihn zur Rede. Mein Fehler, ich konnte ihn ja nicht verstehen (Baumwollsocke!). Mein Vater hat nun einen Anschluss um 9,90€ und ich habe ein Formular, das ich mir im Internet schneller ausdrucken hätte können. Ich werde vermutlich den Anbieter wechseln, Mistkerle. Und wieder bleibt alles an mir hängen. Ich kann euch sagen, die Welt war einfacher, als alles die Elterneinheiten erledigten. Also dieser seltsame Vertreter erzählte mir noch einen Schwank aus seinem bewegten Leben, ungefragt wohlgemerkt. Er redete davon, dass er Weinvertreter war (horcht auf ihr aufmerksamen Leser) und das ihm von seiner Firma ein Stock in den Weg gelegt wurde. Kopfnickend dachte ich darüber nach, wie ich dieses "Wollsockenimmundnachblumenriechendes" Tier aus meiner Wohnung bekommen sollte. Er bemerkte zu meinem Glück nicht, das ich immer noch mit dem Kopf nickte als er endlich fertig war. Gott, wie ekeln mich Menschen/Vertreter an. Lange rede kurzer Sinn, nach dem Besuch des Vertreter Tieres bin ich genau so schlau wie vorher, aber eine Erfahrung reicher: "Was du am Telefon kannst besorgen, dass verschiebe nie auf den Besuch eines x-beliebigen Vertreters."


Solverat | 29. November 2006 | - Kategorie: History | Tags:, ,



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