Aus der Traum

Heute ist kein guter Tag. Denn er hat zu gut angefangen.

Heute Nacht hab ich wieder sowas von realistisch geträumt, das ich nach dem aufwachen sofort wusste: Heute wird ein scheiß Tag.

Ich träumte von einem Mädchen, das ich am Wochenende gesehen habe. Sie war Bedienung in einem Kafflokal, das einzige schöne dort war sie. Wie immer war da aber natürlich nicht mehr als Augenkontakt. Eh klar. Der alte Ste. Schüchtern wie ein Junkie ohne Drogen.
Wir schielten uns ab und zu an, vor allem dann, wenn sie am Zapfhahn ein lecker Bier ins Glas sprudeln ließ. Dann hatten wir guten Blickkontakt.

Ich bin nicht mehr der jüngste, und so verarbeitete dies mein Gehirn erst ein paar Tage später. Heute Nacht also. Ich träumte wie ich mit ihr ins Gespräch kam und wie wir zusammen nach draußen gingen. Verdammt, ich träumte dies so gut, dass ich die Bilder jetzt noch im Kopf habe. Musste wohl ein klarer Empfang geherrscht haben heute Nacht.
Wir haben dann rumgemacht und es war toll wie schon seit langem nicht mehr. Als sie ging, sagte sie, ich soll sie dann anrufen.
Sie ging und ich griff nach dem Handy und begann ihre Nummer zu suchen. Halt. Niemand sucht eine Nummer eines Mädchens, welches gerade erst zu Tür hinaus ist. Nein. Nein. Bitte nicht.

Ich lag im Bett, hatte mein Handy in der Hand und drückte gerade die Alarmfunktion aus. Verflucht. Verdammt. Ich hätte ehrlich heulen können.


Solverat | 5. December 2006 | - Kategorie: History | Tags:, ,



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