Mit dem Internet Geld verdienen

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Es wird tatsächlich immer interessanter, das ewige Thema "Geld verdienen im Internet."
Die Zeiten von zwielichtigen Klickjobs von zuhause aus, sind nun schon längst passé.
Tatsächlich ist es möglich, ohne großem Wissen ein paar Kröten dazu zu verdienen. Und in naher Zukunft sogar mehr.

Beginnen wir mit dem einfachsten. Wir kennen alle Alex Tews. Dieser hat mit seiner «Million Dollar Homepage» vor einem Jahr bereits ein Milliönchen verdient. Sein neuester Streich lautet Pixelotto, hinter welchem eine geniale Idee steckt. Die freien Pixel sind wieder zu verkaufen, ein Pixel kostet jetzt jedoch 2 Dollar. Dafür kann sich dort jeder gratis registrieren und mit ein wenig Glück eine Million gewinnen. Pro Tag maximal 10 Klicks auf irgendwelche Inserate und wenn alle Pixel verkauft sind, wird der Gewinner ausgewertet. Eine Million für Alex, eine für dich. Zumindest in der Theorie. Die Chancen stehen bei 1:1'000'000. Das die Idee ankommt, merkt man an den häufigen Serverüberlastungen von Pixelotto.
Diese Art von Werbung wird in den Niederlanden bereits schon real praktiziert. Das Gebäude wird auf dieselbe Weise mit Werbung beklebt. Mit einer einfachen Idee lässt sich immer einfacher viel Geld verdienen. Und man muss dazu nicht einmal den Bürosessel verlassen.

An einer weiteren Idee schreiben momentan die Programmierer von Youtube. Durch die vielen Lizenzverletzungen erscheint nun vielleicht doch noch das Licht am Ende des langen Tunnels. Der Urheber soll für die Platzierung seiner Videoproduktionen auf der Videoplattform Anteile von den Werbeeinnahmen bekommen (per click). Wer dabei der Uploader ist, spielt keine Rolle. Auf Geld hat nur der Urheber Anspruch. Eine gute Einnahmequelle. Das 16 Jährige Mädchen "lonelygirl15" zog zum Beispiel hunderttausende Fans auf ihren Videoblog. Auch wenn "sie" dann doch nur ein Fake war.
Diese Strategie wird früher oder später Früchte tragen.

Kommen wir wohl zu dem größten Projekt. Second Life.
Die Welt gibt dir eine zweite Chance. Hast du alles verbockt, dein Konto ist leergeräumt, der Job ist weg, sprich: dein Leben ist nur noch ein Haufen Scherben? Dann versuch es nochmal bei SL. So ähnlich könnte tatsächlich der Werbeslogan von SL lauten. Mit fast zwei Millionen Usern von denen 14.000 stets online sind wächst hier ein riesen Markt.
Tatsächlich wird dieses Thema sehr ernst genommen, Reuters hat zum Beispiel bereits seinen eigenen Journalist in SL stationiert. In SL kaufst du dir mit realem Geld "LindenDollars" (benannt nach dem Erfinder) und baust dir dort eine neue Zukunft. Selbstverständlich stehen dir dort für deine Marktstrategie alle Wege frei.
Ich kopier mal frech ein interessanten Text, welcher das Potential von SL veranschaulicht, von best-practice-business, der hier auch noch alles sehr toll zusammengefasst hat. Für Anfänger von Second Life sehr empfehlenswert.

Wie kann man aus 9,95 USD innerhalb von 2,5 Jahren 1.000.000 USD machen? Second Life macht es möglich. Die Glückliche ist die Chinesin Anshe Chung, die seit ihrem 18. Lebensjahr in Deutschland lebt. Sie hat mittlerweile ein kleines virtuelles Immobilienimperium, das 36 Quadratkilometer umfasst und z.B. ein Shoppingcenter beinhaltet. Ihr Geld und Vermögen hat sie gemacht, indem sie Immobilien erstellt und teuer weiterverkauft.

Alles fing damit an, dass sie vor 30 Monaten Mitglied bei SL wurde und das Begrüßungsgeld von 9,95 USD bekam. Dieser virtuelle Erfolg hat auch reale Auswirkungen. Anshe Chung hat mittlerweile 25 Beschäftigte und will in den nächsten Monaten die Belegschaftszahl verdoppeln.

Das Thema SL wächst von Minute zu Minute und kann mittlerweile schon hunderte Seiten an Informationen füllen.
Tipp: Markus Breuer erzählt auf seinem Blog die Vor- und Nachteile von SL in informativen Beiträgen.
Auch ich bin mittlerweile in Second Life anzutreffen, eh klar!

Quellen:
krone.at
best-practice-business.de
welt.de
futurezone


Solverat | 11. December 2006 | - Kategorie: History | Tags:,



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